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Verfahrensdokumentation im digitalen Rechnungswesen

Vorgaben, Aufbau, Fallstricke, Praxistipps und praktische Beispiele zum Rechnungseingangs- und Rechnungsausgangsprozess und einer digitalen Reisekosten-Abrechnung

Digitalisierung ist kein Selbstläufer – sie braucht klare Strukturen, belastbare Prozesse und eine rechts-sichere Dokumentation. Mit der verpflichtenden Einführung der E-Rechnung im B2B-Bereich – viele Unternehmen müssen bereits ab dem 01.01.2027 auf der Ausgangsseite ausschließlich XML-Datei versenden können – rückt ein oft unterschätztes Thema unaufhaltsam in den Fokus zurück: die Verfahrensdokumentation.

Die Einführung der E-Rechnung ist nämlich mehr als ein technisches Projekt – sie ist ein Organisationsentwicklungsprozess. Ohne eine nachvollziehbare Verfahrensdokumentation drohen steuerliche Risiken, insbesondere bei Betriebsprüfungen. Unternehmen müssen jetzt handeln, um ihre Prozesse sauber zu definieren und zu dokumentieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Wechsel zur E-Rechnung
reibungslos und rechtskonform erfolgt. Dieses Aussagen gelten aber nicht nur für die E-Rechnung. Je mehr Unternehmer mit Hilfe von sogenannten Vor- und Nebensystemen aufzeichnungs- und aufbewahrungspflichtige Daten erzeugten, die anschließend zur Erstellung der Buchführung genutzt werden, desto mehr verlagert sich der Schwerpunkt der Prüfer auf die Inhalte und Ordnungsmäßigkeit dieser steuerrelevanten, digital erstellten Buchführungsdaten in den Vor- und Nebensystemen.

In diesem Online-Seminar erfahren Sie kurz und prägnant alle wichtigen rechtlichen Grundlagen zum Thema Verfahrensdokumentation. Angesprochen werden auch typischen Fragen, wie:
- Kann der Prüfer die Vorlage einer Verfahrensdokumentation aufgrund der GoBD verlangen (rechtliche Grundlagen)?
- Muss der gesamte Geschäftsprozess vom Geschäftsvorfall bis zum Buchungssatz dokumentiert werden?
- Werden zusätzliche Dokumentationserfordernisse für nicht digitale Vorgänge aufgestellt?
- Welche Schätzungsbefugnisse hat der Prüfer bei Fehlen oder Unvollständigkeit?
- Wie setzt die Finanzverwaltung aktuell die Vorgaben der GoBD um?

 Als Arbeitshilfe erhalten Sie abschließend ein Muster einer Verfahrensdokumentation für die Umstellung auf den elektronischen Rechnungseingang- und ausgang, sowie diverse Praxistipps.

Themenübersicht

Historische Entwicklung, rechtliche Vorgaben – Begriff, Sinn und Zweck
- Historie
- Begriff Verfahrensdokumentation
- Sinn und Zweck einer Verfahrensdokumentation

Folgen des Fehlens einer Verfahrensdokumentation – Schätzung?
- Allgemeine Anforderungen an die Verfahrensdokumentation
- Schätzungsbefugnis bei Fehlen oder Unvollständigkeit

Prüfung der Finanzverwaltung – aktuell

Umfang und Struktur einer Verfahrensdokumentation
- Umfang einer Verfahrensdokumentation
- Struktur einer Verfahrensdokumentation
- Allgemeine Beschreibung
- Anwenderdokumentation
- Technische Systemdokumentation
- Betriebsdokumentation
- Modularer Aufbau einer Verfahrensdokumentation

Verfahrensdokumentation im Bereich der Einführung von E-Rechnungen
- Beispiel Verfahrensdokumentation – elektronischer Rechnungseingang
- Beispiel Verfahrensdokumentation – elektronischer Rechnungsausgang

Verfahrensdokumentation im Bereich Reisekostenabrechnung
- Beispiel Verfahrensdokumentation einer Reisekosten App zum mobilen Scannen von Reisekosten

Praxistipps
- Mitgeltende Unterlagen – Anlagen zur Verfahrensdokumentation
- Richtigkeit der Verfahrensdokumentation
- Muster für Verfahrensdokumentationen

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Einladung
Terminübersicht
MI.
1
JULI
09:00 Uhr - 13:30 Uhr
Live-Online-Seminar
Referent
Dipl.-Fw. Elmar Mohl,
Teilnehmergebühr
180,00 € (zzgl. 19% MwSt.) - Mitglied im StBV Sachsen & nichtberufsang. Mitarbeiter
270,00 € (zzgl. 19% MwSt.) - für Teilnehmer, die nicht Mitglied im StBV Sachsen sind
Terminübersicht
MI.
1
JULI
09:00 Uhr - 13:30 Uhr
Live-Online-Seminar
Referent
Dipl.-Fw. Elmar Mohl,