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Zuschläge in der Lohnabrechnung
In vielen Unternehmen werden diverse Zuschlagsarten gewährt. Die bekanntesten sind Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge sowie Überstundenzuschläge. Oftmals sind sich Arbeitgeber schon gar nicht sicher, ob sie überhaupt dazu verpflichtet sind. Ein Anspruch des Arbeitnehmers kann sich dabei aus dem Gesetz, dem Arbeitsvertrag, einer betrieblichen Übung oder in aller Regel aufgrund eines Tarifvertrages ergeben.
Dann ergeben sich aber bereits die nächsten Fragen: Findet ein bestimmter Tarifvertrag überhaupt auf das Arbeitsverhältnis Anwendung und ist der Arbeitgeber damit verpflichtet, die Zuschläge zu gewähren oder handelt es sich um eine freiwillige Leistung? Ist schließlich geklärt, dass ein Anspruch besteht, kommt es zu weiteren Problemen: Kann der jeweilige Zuschlag steuer- und beitragsfrei abgerechnet werden? Sind die Steuerbefreiungen auch kumulativ anwendbar, wenn z.B. ein Feiertag auf einen Sonntag fällt?
Das Seminar gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Gewährung von Zuschlägen und zeigt das Verhältnis zwischen Gesetz, Tarifvertrag und Arbeitsvertrag in Bezug auf die Anspruchsgrundlagen. Dabei wird zudem erläutert, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen Zuschläge bei der Berechnung des Urlaubsentgelts berücksichtigt werden müssen und ob Zuschläge auf den gesetzlichen Mindestlohn angerechnet werden können. Vervollständigt wird das Thema durch die Beleuchtung der steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Abrechnung von Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschlägen sowie Überstundenzuschlägen.
Themenübersicht
- Gesetzlichen Anspruchsgrundlagen für Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge sowie Überstundenzuschläge
- Berücksichtigung von Zuschlägen bei der Berechnung des Urlaubsentgelts sowie der Zusammensetzung des gesetzlichen Mindestlohns
- Voraussetzungen für die Anwendbarkeit von Tarifverträgen und Beispiele aus der Praxis
- Steuerfreiheit von Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschlägen nach § 3b EStG und deren sozialversicherungsrechtliche Handhabung
Terminübersicht
Teilnehmergebühr
135,00 € (zzgl. 19% MwSt.)
- Mitglied im StBV Sachsen & nichtberufsang. Mitarbeiter
202,50 € (zzgl. 19% MwSt.)
- für Teilnehmer, die nicht Mitglied im StBV Sachsen sind