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Verfahrensdokumentation und E-Rechnungen - Fit für die digitale Zukunft

Digitalisierung ist kein Selbstläufer - sie braucht klare Strukturen, belastbare Prozesse und eine rechtssichere Dokumentation. Die Einführung der E-Rechnung ist dabei mehr als ein technisches Projekt - sie ist ein Organisationsentwicklungs-prozess. Ohne eine nachvollziehbare Verfahrensdokumentation drohen steuerliche Risiken, insbesondere bei Betriebsprüfungen. Mandanten müssen jetzt handeln, um ihre Prozesse sauber zu definieren und zu dokumentieren. Mit der verpflichtenden Einführung der E-Rechnung im B2B-Bereich müssen sie daher gewährleisten, dass
-  bei der Einführung neuer Systeme, die Prozesse gleichzeitig dokumentiert werden und/oder
-  dafür Sorge tragen, dass ihre bisher genutzten Systeme (DMS, Frakturierung etc.) geändert und die neuen Prozesse in der bisherigen Verfahrensdokumentation
beschrieben werden

Die am 14.07.225 veröffentlichte 4. Fassung der GoBD sollte dabei Änderungen/Anpassungen bezüglich der neuen E-Rechnung aus Sicht des Gesetzgebers darstellen/erläutern. Besonders wurde jedoch deutlich, dass die Verfahrensdokumentation bei der Einführung der E-Rechnung noch stärker in den Fokus der Finanzverwaltung gerät. Diese Aussagen gelten aber nicht nur für die E-Rechnung, sondern für alle Vor- und Nebensysteme, mit denen Mandanten aufzeichnungs- und aufbewahrungspflichtige Daten erzeugen, die anschließend zur Erstellung der Buchführung genutzt werden. In dem Seminar erfahren Sie kurz und prägnant alle wichtigen rechtlichen Grundlagen zum Thema Verfahrensdokumentation. Typischen Fragen wie:

-  Kann der/die Prüfer:in die Vorlage einer Verfahrensdokumentation aufgrund der GoBD verlangen (rechtliche Grundlagen)?
-  Muss der gesamte Geschäftsprozess vom Geschäftsvorfall bis zum Buchungssatz dokumentiert werden?
-  Werden zusätzliche Dokumentationserfordernisse für nicht digitale Vorgänge aufgestellt?
- Welche Schätzungsbefugnisse hat der/die Prüfer:in bei Fehlen oder Unvollständigkeit?
 
werden ausführlich behandelt. Als Arbeitshilfe erhalten Sie abschließend ein Muster einer Verfahrens-dokumentation für die Umstellung auf den elektronischen Rechnungseingang- und ausgang, sowie diverse Praxistipps.

Themenübersicht

1. Historische Entwicklung, rechtliche Vorgaben-Begriff, Sinn und Zweck
-  Historie
-  Begriff Verfahrensdokumentation
-  Sinn und Zweck einer Verfahrensdokumentation
 
2. Folgen des Fehlens einer Verfahrensdokumentation - Schätzung?
-  Allgemeine Anforderungen an die Verfahrensdokumentation
-  Schätzungsbefugnis bei Fehlen oder Unvollständigkeit
 
3. Überprüfung durch die Finanzverwaltung
 
4. Umfang und Struktur einer Verfahrensdokumentation
-  Umfang einer Verfahrensdokumentation
-  Struktur einer Verfahrensdokumentation
-  Allgemeine Beschreibung
-  Anwenderdokumentation
-  Technische Systemdokumentation
-  Betriebsdokumentation
-  Modularer Aufbau einer Verfahrensdokumentation
 
5. Verfahrensdokumentation im Bereich der Einführung von E-Rechnungen
-  Beispiel einer Verfahrensdokumentation - elektronischer Rechnungseingang
-  Beispiel einer Verfahrensdokumentation - elektronischer Rechnungsausgang
 
6. Praxistipps
-  Mitgeltende Unterlagen - Anlagen zur Verfahrensdokumentation
-  Richtigkeit der Verfahrensdokumentation
-  Muster für Verfahrensdokumentationen

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Einladung
Terminübersicht
FR.
6
MÄRZ
09:00 Uhr - 13:00 Uhr
Live-Online-Seminar
Referent
Dipl.-Fw. Elmar Mohl,
Teilnehmergebühr
165,00 € (zzgl. 19% MwSt.) - Mitglied im StBV Sachsen & nichtberufsang. Mitarbeiter
247,50 € (zzgl. 19% MwSt.) - für Teilnehmer, die nicht Mitglied im StBV Sachsen sind
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Dipl.-Fw. Elmar Mohl,