Regionalgruppen

Die Vorstände in den fünf Regionalgruppen des Verbandes wurden neu gewählt

In der hier verlinkten Übersicht der Wahlergebnisse geben wir Ihnen die Zusammensetzung der einzelnen Regionalgruppenvorstände für die Legislaturperiode 2020 - 2024 zur Kenntnis.

8. Kultur & Klima - Klimagespräch mit Vertretern der Finanzämter des „Dresdner Sprengel“ und mit Kollegen der Regionalgruppen Dresden und Ostsachsen am 28. Mai 2019

Die Veranstaltung „Kultur und Klima 2019“ fand am 28. Mai 2019 im asisi Panometer Dresden statt. An der diesjährigen Veranstaltung nahmen erneut insgesamt ca. 200 Vertreter der Finanzämter des „Dresdner Sprengel“ sowie Kolleginnen und Kollegen aus den Regionalgruppen Dresden und Ostsachsen teil.

Nach der Besichtigung des Panometers mit der Ausstellung „Dresden 1945“ erhielten wir einen kurzen Vortrag über die Entstehung des Bildes.

Die Begrüßung erfolgte durch den Vorsteher des Finanzamtes Dresden Süd, Herrn Göllner, und dem Regionalgruppenvorsitzenden der RG Dresden Herrn WP/StB Kraatz.

Prof. Fritz Lang von der Finanzhochschule Meißen referierte in seinem Vortrag über die „Besteuerung von Kryptowährungen“. Im Anschluss konnten wir den interessanten Ausführungen von Marco Podavka, den ehemaligen jungen Inhaber einer professionellen Influencer-/Blogger Agentur zum Thema „„Influencer Marketing 2019 ? Trend oder Pflicht für Unternehmen?“ folgen und für uns viel Neues in einer uns noch unbekannten Welt erfahren. Auch in den künftigen Veranstaltungen möchten wir die Themen rund um die IT weiterverfolgen.

Anschließend wurde in einer Podiumsdiskussion zu den Fragen der Berufskollegen durch Vertreter der Finanzverwaltung Stellung genommen. Die Fragen wurden in folgenden Themenkomlexen zusammengefasst:

  • Betriebsprüfung
  • Umsatzsteuer / Körperschaftsteuer / Pfändungen
  • Organisation / Einkommensteuer.

Als Hauptschwerpunkt kristallisierte sich dabei die Probleme im Zusammenhang mit der Belegvorhaltepflicht in den Kanzleien heraus. Leider mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Verfahrensweise durch die Finanzverwaltung nicht geändert werden kann. Wir hoffen aber, dass die Vertreter der Finanzverwaltung ihren Sachbearbeitern mit auf den Weg geben, dass die Beleganforderung zukünftig mit Augenmaß erfolgt. Die Arbeitsbelastung hat sich bei den Steuerberatern seit in Kraft treten des Gesetzes über die „Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“ erheblich verstärkt und ist von den Kanzleien kaum zu bewältigen. Aber auch die Finanzverwaltung verzeichnet einen uneffektiven Bearbeitungsablauf, da es bei der Veranlagung durch die nicht vorhandenen Belege und erforderlichen Nachfragen zur verzögerten Abarbeitung kommt. Hoffen wir alle auf die vielen „Vogel-Projekte“ der Finanzverwaltung, wie „Nachdigall“ (Nachreichen digitaler Belege) und „Rabe“ (Referenzierung auf Belegen), die dann eine durchgängige digitale Bearbeitung auf beiden Seiten ermöglichen sollen.

Auch die Finanzverwaltung hatte Wünsche an die Berufskollegen. So bittet sie z.B., dass Einzelfristverlängerungen bei Umsatzsteuervoranmeldungen grundsätzlich schriftlich (oder in Textform über E-Mail) begründet eingereicht werden sollen. Die Vertreter der Finanzverwaltung weisen darauf hin, dass durch telefonische Fristverlängerungsanträge die laufende Bearbeitung der Erstattungsfälle verzögert wird.

Die Diskussion konnte bei den anschließendem Imbiss auch noch in persönlichen Gesprächen fortgesetzt werden. Wiederholt standen Vertreter der Finanzverwaltung an drei Meetingpoints zu den Themen „Betriebsprüfung“, „Steuern“ sowie IT und Organisation“ für individuelle Fragen zur Verfügung.

Damit „Kultur & Klima“ 2020 wieder eine erfolgreiche Veranstaltung werden kann, bitten erneut die Vorstände der Regionalgruppen ihre Mitglieder um Themenvorschläge. Fragen und Hinweise können jederzeit per Mail an info@stbverband-sachsen.de gesendet werden.

Dresden, 08. Juli 2019

gez. Reinhard Dylla
Steuerberater Dresden

gez. Ines Schumann
Steuerberaterin Dresden

gez. WP/StB Matthias Arndt
Regionalgruppenvorsitzender
Ostsachsen Dresden

gez. WP/StB Hans-Joachim Kraatz
Regionalgruppenvorsitzender
Dresden

 

7. „Kultur & Klima“ – Klimagespräch mit Vertretern der Finanzämter des „Dresdner Sprengel“ und mit Kollegen der Regionalgruppen Dresden und Ostsachsen

Zur Veranstaltung „Kultur und Klima 2018“ trafen sich am 24.04.2018 39 Vertreter von acht Finanzämter des „Dresdner Sprengels“ und 162 Kollegen und Kolleginnen aus den Regionalgruppen Ostsachsen und Dresden im Hygiene-Museum Dresden.

Nach der Besichtigung und Führung durch das Hygiene-Museum konnte das Klimagespräch beginnen.

Die Begrüßung erfolgte durch den Vorsteher des Finanzamtes Dresden Süd, Herrn Göllner und dem Regionalgruppenvorsitzenden der RG Dresden, Herrn WP/StB Kraatz.

Im Vortragsteil erlebten wir folgende Themen:

  • „Generation Z“ - geht´z noch? Erwartungen der heutigen Generation an die Arbeitgeber; Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt, PFH – Private Hochschule Göttingen
  • Schlüsselfaktor Personal – Nachwuchs- und Fachkräftesicherung im öffentlichen Dienst des Freistaates Sachsen; Thomas Popp, Leiter der Abteilung 1 der Sächsischen Staatskanzlei, Landesweite Organisationsplanung, Personalstrategie und Verwaltungsmodernisierung
  • „Menschen kommen in eine Kanzlei, aber sie verlassen einen Chef“
Was bedeutet heutzutage Führung und welche Organisationsform spornt Menschen zum Mitarbeiten an?; Melita Dine, Müller + Partner Personalberatung, Kassel/Ulm

Danach erfolgte ein reger Austausch und Diskussionen zu den von den Berufsangehörigen und der Finanzverwaltung benannten aktuellen Themen. Zu erwähnen wären u. a. folgende Punkte:

„Kassennachschau“
  • Lt. den Vertretern der Finanzverwaltung wird die Kassennachschau nicht konfrontativ sondern kooperativ durchgeführt.
  • Das Ziel der Kassennachschau ist nicht, im Anschluss eine Betriebsprüfung zu eröffnen.
  • Ein BMF-Schreiben zur Kassennachschau ist in Vorbereitung.
  • Falls in den Kassenerlösen EC-Zahlungen enthalten sind, gibt es keine Probleme, wenn dies klar dargestellt wurde.
„Betriebsprüfung“
  • Es wurde durch die Finanzverwaltung erläutert, dass eine fehlende Verfahrensdokumentation einen formalen Mangel darstellt. Dieser führt aber aktuell zu keinen Konsequenzen, wenn der Betriebsprüfer die verwendeten Systeme verstehen und nachvollziehen kann.
„Einkommensteuererklärung Kennziffer 175“
  • Die Finanzverwaltung leitet bei fehlender Kennzeichnung der KZ 175 und trotzdem erfolgter Abweichungen von den Auffassungen der Finanzverwaltung kein strafrechtliches Verhalten der Kollegen ab.
„Belegvorhaltepflicht“
  • Eine Liste der Finanzverwaltung für notwendige Belegeinreichungen existiert für Sachsen nicht.
  • Bei erstmaligen Sachverhalten oder hohen Abweichungen zum Vorjahr sollten die Belege eingereicht werden. Ansonsten sind die Kosten einzeln aufzuschlüsseln.
„Körperschaftsteuer“
  • Die Körperschaftsteuer-Formulare stehen leider, wie im Vorjahr, voraussichtlich erst ab Juli 2018 zur Verfügung. Dies gibt wieder Probleme beim Ablauf in den Kanzleien, da die Körperschaften ihre Jahresabschlüsse bis zum 31.03. bzw. 30.06.2018 erstellen müssen.
Abschließend gab Herr Göllner 8 Praxis-Tipps für eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen Steuerberatern und Finanzämtern...

Die Diskussion konnte bei dem anschließenden Imbiss auch noch in persönlichen Gesprächen fortgesetzt werden. Es standen Vertreter der Finanzverwaltung an drei Meetingpoints für individuelle Fragen zur Verfügung.

Damit „Kultur & Klima“ 2019 wieder eine erfolgreiche Veranstaltung werden kann, bitten die Vorstände der Regionalgruppen ihre Mitglieder um Themenvorschläge. Fragen und Hinweise können jederzeit per Mail an info@stbverband-sachsen.de gesendet werden.

gez. Reinhard Dylla
Steuerberater Dresden

gez. Jana Renner
Steuerberaterin Dresden

gez. WP/StB Matthias Arndt
Regionalgruppenvorsitzender Ostsachsen

gez. WP/StB Hans-Joachim Kraatz
Regionalgruppenvorsitzender Dresden

Generation Z – geht‘z noch

Schlüsselfaktor Personal - Nachwuchs- und Fachkräftesicherung im öffentlichen Dienst des Freistaates Sachsen -

8 Praxis-Tipps für eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen Steuerberatern und Finanzämtern ...

 

Regionalgruppe Leipzig – Klimagespräch im Finanzamt Leipzig II am 18.10.2017

Am 18. Oktober 2017 hatte der Vorstand der Regionalgruppe Leipzig zu einem Klimagespräch im Finanzamt Leipzig II eingeladen. Der Einladung folgten über 50 Kolleginnen und Kollegen und 25 Mitarbeiter der Finanzverwaltung.

Der Vortrag von Herrn Mäthe vom Landesamt für Steuern und Finanzen zur elektronischen Kommunikation mit der Finanzverwaltung und über die Ginster-Vollmachtsdatenbank steht Ihnen unter folgendem Link zum Download zur Verfügung:

Elektronische Kommunikation mit der Finanzverwaltung - Vollmachtdatenbank

 

6. „Kultur & Klima“ – Klimagespräch mit Vertretern der Finanzämter des „Dresdner Sprengel“ und mit Kollegen der Regionalgruppen Dresden und Ostsachsen

Zur Veranstaltung „Kultur und Klima 2017“ trafen sich am 10. Mai 2017 39 Vertreter von acht Finanzämter des „Dresdner Sprengels“ und 158 Kollegen und Kolleginnen aus den Regionalgruppen Ostsachsen und Dresden im Hyperion Hotel Dresden.

Nach der Besichtigung und Führung durch die Gemäldegalerie „Alte Meister“, den Mathematisch-Physikalischen Salon oder der Porzellansammlung konnte das Klimagespräch beginnen.

Die Begrüßung erfolgte durch den Vorsteher des Finanzamtes Dresden Süd, Herrn Göllner, und dem Regionalgruppenvorsitzenden der RG Dresden, Herrn WP/StB Kraatz.

Im Vortragsteil berichtete Herr Mäthe vom Landesamt für Steuern und Finanzen über die elektronische Kommunikation mit der Finanzverwaltung und über die Ginster-Vollmachtsdatenbank. Von Seite der Steuerberater wurden der Vortrag zur Vollmachtsdatenbank 2.0 aus Sicht der Kollegen ergänzt. Die Vorträge von Herrn Mäthe und der Grundvortrag der DATEV zur Vollmachtsdatenbank stehen Ihnen untenstehend zum Download zur Verfügung. Für die Kollegen war es sehr interessant zu hören, wie in der Finanzverwaltung die Digitalisierung umgesetzt wird und dabei wurde auch das Verständnis geweckt, dass nicht alle Wünsche der Steuerpflichtigen und Steuerberater umgesetzt werden können bzw. das Alles seine Zeit braucht. Für die Arbeit in den Kanzleien wird die Anwendung der neuen Vollmachtsdatenbank zukünftig wesentlich effektiver sein.

Anschließend wurde in einer Podiumsdiskussion zu den Fragen der Berufskollegen Stellung genommen. Hier standen nicht nur die Vertreter der Finanzämter und Herr Mäthe sondern auch ein Vertreter der DATEV, der Niederlassungsleiter Dresden Herr Hehenberger und ein Vertreter des Softwareherstellers HMD, der Vorstand Herr Heidler, zur Verfügung.

Zu erwähnen wären z.B. folgende Punkte:

Die Körperschaftsteuererklärungen 2016 können bis ca. 4 Wochen nach Freigabe der ELSTER-Moduls in Papierform eingereicht werden und brauchen nicht danach noch einmal elektronisch übermittelt werden. Eine Veranlagung kann erst nach Freigabe der zentralen Berechnungsprogramme erfolgen und ist unabhängig vom Elster-Modul. Die Freigabe erfolgt wiederrum später als im Vorjahr, da sich die Formulare grundlegend geändert haben. DATEV-Mitglieder können die Auslieferungstermine der DATEV-Steuerprogramme in der Dokumentennummer 1010488 finden.

Die Vollmachten, welche bis zum 17.04.2017 hochgeladen wurden, werden in den nächsten 3 Monaten in die neue Vollmachtsdatenbank überführt, die Vollmachten von Ehegatten müssen innerhalb von 3 Tagen eingereicht werden, ansonsten erfolgt eine Ablehnung.

Die Hotline für die Vollmachtsdatenbank ist unter der Telefonnummer 0911 / 319 36893 zu erreichen und wird mit 9,00 € pro Anruf berechnet. Alternativ kann man sich auch an die Hotline der Teleperformance Deutschland twenty4help Knowledge Service GmbH unter 0900 / 16 73 333 wenden, dieser Anruf kostet 9,90 €.

Die Frage nach den Voraussetzungen für die Anerkennung elektronischer Kontoauszüge wurde sehr theoretisch und für die Praxis nicht durchführbar beantwortet, hier erhoffen wir uns für die Zukunft eine Klarstellung.

Die Diskussion konnte bei dem anschließendem Imbiss auch noch in persönlichen Gesprächen fortgesetzt werden. Erstmalig standen Vertreter der Finanzverwaltung an drei Meetingpoints zu den Themen „Ertragssteuern“, „Betriebsprüfung und BUSTRA“ sowie „ IT und Organisation“ für individuelle Fragen zur Verfügung.

Damit „Kultur & Klima“ 2018 wieder eine erfolgreiche Veranstaltung werden kann, bitten die Vorstände der Regionalgruppen ihre Mitglieder um Themenvorschläge. Fragen und Hinweise können jederzeit per Mail an info@stbverband-sachsen.de gesendet werden.

gez. Reinhard Dylla
Steuerberater Dresden

gez. Ines Schumann
Steuerberaterin Dresden

gez. WP/StB Matthias Arndt
Regionalgruppenvorsitzender Ostsachsen

gez. WP/StB Hans-Joachim Kraatz
Regionalgruppenvorsitzender Dresden

Elektronische Kommunikation mit der Finanzverwaltung - E-Mail, Elster, KONSENS

Elektronische Kommunikation mit der Finanzverwaltung - Vollmachtdatenbank

DATEV - Vollmachtdatenbank 2.0

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