Schnelle Hilfe für die Flutbetroffenen

Der Bereich des Steuerberater-Verbandes Köln, dem Gründungspaten des 1990 gegründeten Steuerberaterverbandes Sachsen, war neben der Ahr besonders stark betroffen. Dies betrifft insbesondere Gebiete in der Eifel und im Raum Aachen, die von der Naturkatastrophe schwerst geschädigt wurden, im öffentlichen Fokus und in der Fernsehberichterstattung aber kaum vorkommen.

Der Steuerberaterverband Sachsen spendet deshalb jeweils 3.333,33 Euro für die betroffenen Ortschaften Stolberg bei Aachen, Schleiden in der Eifel und Schweinheim, dem Ort, der direkt unterhalb der vom Einsturz bedrohten Staumauer der Steinbachtalsperre lag, insgesamt also für alle drei betroffenen Ortslagen 10.000,00 Euro.

Der Präsident des Steuerberater-Verbandes Köln, StB/WP Gero Hagemeister, dankte Hans-Joachim Kraatz für seine Initiative und stockte die Spendenbeträge wiederum um jeweils 1.666,67 Euro auf, so dass jedem der betroffenen Orte nun 5.000,00 Euro zur Verfügung stehen.

Die Spendenempfänger sind gemeinnützige Institutionen vor Ort, die die Verhältnisse kennen und für die Linderung der größten Not sorgen. Darüber hinaus engagiert sich der Kölner Verband auf vielfältige Art bei der Bewältigung der Katastrophe im Verbandsgebiet.

Der Steuerberaterverband Sachsen wurde im Februar 1990 als erster regionaler Berufsverband in der damaligen DDR unter Vorwegnahme der Einführung des Artikels 9 Grundgesetz in Dresden gegründet. Er vereint inzwischen fast 1.200 Berufsangehörige der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden, aber auch der rechtsberatenden Berufe. Mitglieder des Verbandes sind die Angehörigen der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe, Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, vereidigte Buchprüfer, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und entsprechende Gesellschaften.

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